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KV-Verhandlungen 2020

Am 24. März 2020 erzielte das KV-Verhandlungsteam der BABE mit VertreterInnen der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft (vida) nach mehreren Verhandlungsrunden, erschwert durch die Coronakrise eine Einigung, der die BABE-Mitglieder in einer virtuellen Generalversammlung am 13. April 2020 einstimmig zustimmten.

Geltungsbeginn: 1. Mai 2020 - Gültigkeitsdauer: 12 Monate


Die Ergebnisse im Überblick (gem. Ablussprotokoll der Verhandlungen)

Lohn- und Gehaltserhöhungen 

  • Anpassung der KV- Gehälter: Erhöhung der KV-Gehälter, der KV-Lehrlingsentschädigungen, KV-Zulagen, KV­ Zuschlägen und des KV-Mindesthonorars um 2,4%. Zur Anpassung bei der Entlohnung der Transitarbeitskräfte {TAK - § 16 Abs. (3) und {41) siehe Punkt 3. Es wird jeweils kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen gerundet.
     
  • Anpassung der IST-Gehälter: Die betrieblichen Gehaltssysteme bzw. die IST-Gehälter und betrieblichen IST­ Zulagen werden um 2,2% erhöht. Es wird jeweils kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen gerundet.
     
  • Die Entlohnung der Transitarbeitskräfte-TAK (§ 16 Abs. (3)) wird um 2,4 % erhöht. Die Zulage für Transitarbeitskräfte{§ 16 Abs. (4)) wird ebenso um 2,4 % erhöht. Es wird jeweils kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen gerundet.(Laut BABE-KV-Abschlussprotokoll vom 05.04.2019 ist die TAK-Entlohnung ab 2020 an den SWÖ-KV anzugleichen. Weil aber die SWÖ noch keinen KV-Abschluss für 2020 hat, ergäbe sich ein Wert von derzeit€ 1.491,80; die BASE-Erhöhung um 2,4 % ergibt einen Betrag von € 1.495,40, weshalb eine tatsächliche Anpassung 2021 erfolgen wird).
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Wichtigste rahmenrechtliche Änderungen

  • Nach 10 Jahren, 15 Jahren und 20 Jahren der Betriebszugehörigkeit erhalten Arbeitnehmer/-innen jeweils einen „Jubiläums-Freizeittag" (einmalig), dessen Verbrauch im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer/-in festzulegen ist.
     
  • Der§ 23a des BABE-KV ist um einen Tatbestand{§ 23a Abs. (1) lit. j) zu erweitern: „j) am ersten Schultag in der ersten Klasse der Volksschule des {eigenen) Kindes (Adoptivkindes, Pflegekindes)............... Der Tag des Ereignisses".
     
  • Im § 15 Abs. (4) lit. a) BABE-KV wird zweimal das Wort „Überzahlung" durch das Wort ,,Mindestbetrag" ersetzt.
     
  • Im § 15 Abs. (5) wird am Ende des Absatzes folgender Halbsatz angefügt: ,, ......betragsmäßig unverändert; dies gilt nicht für den Mindestbetrag gemäߧ 15 Abs. (4) lit. a)".
     
  • Im§ 19 Abs. (5), 2. Absatz, wird gestrichen und durch folgenden Absatz ersetzt: ,,Werden Wochengeld oder Rehageld bezogen und sind in diesen Bezügen {aliquote) Sonderzahlungen enthalten, vermindert sich der Anspruch auf Sonderzahlungen gegenüber dem Arbeitgeber im entsprechenden Ausmaß".
     
  • Im § 19 Abs. (3) lit. b):Streichung des Klammerausdruckes,,(.............. nicht aber aufgrund von Stundenänderungen)".
     
  • Im§ 4 Abs. (5) wird der 2. Absatz gestrichen (,,Gleiches gilt für den 29.12.2017........................................ zu verbrauchen ist)", weil obsolet.
     
  • Im § 8 Abs. (5) wird der Begriff „Monat" durch „Kalendermonat" ersetzt.
     
  • Im § 10b „ Frühkar enz" wird der Begriff „8 Kalenderwochen" durch den Begriff „8 Wochen", ersetzt.
     
  • Da im Rahmen der SWÖ-KV-Verhandlungen 2020 bereits konkrete Vorschläge zur Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit  erörtert werden,  treten  auch  die Sozialpartner der Erwachsenenbildung (BABE) in Verhandlungen ein, um die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Veränderungen der Arbeitszeit ökonomisch und organisatorisch bewältigbar sind.


Zur „HISTORIE" dieser BABE-KV-Verhandlungen 2020 sowie des KV-Abschlusses:

Nach dem dritten Verhandlungstag (19.02., 04.03. und 09.03.2020) haben österreichweit die Auswirkungen des „CORONAVIRUS" voll zugeschlagen. Es wurden Ausgangssperren verhängt, Versammlungen und Demonstrationen eingeschränkt bzw. verboten, weshalb eine geplante Fortführung der BABE-KV-Verhandlungen 2020 am Montag, 23.03.2020, nur eingeschränkt bzw. erschwert hätten fortgeführt werden können.

Auf Initiative des BABE-Vorsitzenden Christoph Jungwirth und des AG-Verhandlungsleiters Reinhard Weidinger wurde telefonisch und per E-Mail mit den AN-Verhandlern Nerijus Soukup und Edgar Wolf oben stehendes Verhandlungsergebnis erzielt. Die Zustimmung der jeweiligen Entscheidungsgremien wurde eingeholt.


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